Dienstag, 9. März 2010

Everyday in Sydney

Neben den typischen Touristen-Aktivitäten bleiben da immer noch die alltags Aktivitäten.

Dazu gehört z. B. mal Abends ins Kneipenviertel zu laufen (Kings Cross) und sich ein wenig umzusehen und mal ein Bier oder zwei zu trinken (bei den Preisen eher eins). Praktischerweise gibt es gleich im selben Viertel ein Liquor Store (hier gibts Booze - also Alkohol - zu Supermarktpreisen). Sein Bier bekommt man dann in eine braune Papiertüte eingepackt, weil es eine alkoholfreie Zone ist. Da wir hier mit unseren 2 Japanern unterwegs waren, die mit uns das Zimmer teilen, wurde natürlich alles gleich fotografiert.


Um dann den Bierbaucht weg zu trainieren kann man hier ziemlich gut Joggen gehen oder Fußball spielen. Für ersteres gibt es hier eine sehr geile Gelegenheit mal an den Wolkenkratzern entlang durch den hiesigen Park zu joggen, bis runter zum Opera House und quer durch einen Park voll mit kopfüber schlafenden Flughunden (die riesen Fledermäuse) und exotischen Papageien. Oder aber man lädt seine japanischen Mitbewohner zu einem Fußballspiel ein - ebenfalls im Park gleich nebenan. Zwar spielen die meisten Australier Rugby (und das anscheinend fast 12 Stunden am Tag) aber fürs Fußball findet man auch immer noch ein paar Leute. So spielten wir auf einem kleinen Feld mit Japanern, Italienern, Franzosen, Amis und uns Deutsche (einschließlich dem Russen :D ).

Japaner: wie immer nur mit Foto ausm Haus. Also auch wieder Fotos geschossen.



Thats it so far.

Achja, einen ersten Job hätte ich hier schonmal bekommen: 7 Tage im Hostel darf ich umsonst wohnen, muss aber 16 Stunden die Woche dafür arbeiten. An 3 Tagen mal die Böden wischen und Betten machen - hört sich ganz gut an.

Another Beach und miscellaneous stuff

Die Tage ging es mal wieder an einen Strand: den Bondi Beach, den wir schon so lange hatten besuchen wollen und es immer irgendwie nicht geklappt hatte. Endlich waren wir also im Bus unterwegs (die Tickets haben wir vorher in einem 7/11 Shop gekauft) nach Bondi Beach über Kings Cross und Bondi Junction. Dass die Idee dort hin zu laufen eine schlechte war, merkten wir dann während der Fahrt. Es ging gut über ne halbe Stunde durch Sydney und wir waren ganz froh, dass wir den Fußmarsch nicht auf uns genommen hatten.

Angekommen am Bondi Beach wird man gleich von einer eindrucksvollen Szenerie empfangen, eine große Bucht, ein wunderschöner Strand und azurblaues Wasser. Natürlich auf den Fotos nicht annähernd die Kulisse zu sehen, die es tatsächlich ist.


Was man allerdings auch nicht auf den Fotos sieht: die Jelly Fish' (Quallen). Eigentlich sieht man sie garnicht, aber wenn man dann doch auf so ein Vieh tritt, dann brennt es schon ganz ordentlich. Und dann ist man erstmal vorsichtig und schaut sich immer um, und erst dann bemerkt man, dass die überall sind. Kleine durchsichtige Quallen mit roten Punkten am Kopf. Also doch lieber aus dem Wasser raus und in die Sonne legen.

Ein wenig faulenzen, bevor wir hier noch richtig durchstarten, war also mal wieder einen ganzen Tag lang angesagt. Demnächst wird Arbeit ausgecheckt, oder zumindest die dafür notwendigen Papierkram-Sachen. (Steuernr, Bankkonto, Handynr. etc.)

Ansonsten hab ich in dieser Fotostrecke auch ein paar Fotos mit rein, die nicht von diesem Tag sind. Zum einen ein Foto vom Flughafen in Sydney, dann unser Zimmer und zuletzt noch eins von mir an der Sydney Bridge.


Fotostrecke - Another Beach - Sequenz 4


Viel Spaß damit! Bloß nicht zu neidisch werden ihr Deutschländer, -3°C und Schnee kann auch angenehm sein! (nein, natürlich mein ich das net ernst :D )

Samstag, 6. März 2010

Verplant in Sydney - Tag 4 (oder so)

Neuer Report aus Sydney: endlich UMTS-Stick ausgecheckt, jetzt können wir auch weng öffter ins Internet schauen und Fotos hochladen. Zwar alles begrenzt, aber hauptsache man kann hier auch ab und zu mal in Google Maps reinschauen und checken wann die Fähre oder der Bus fährt.
Apropos Bus fahren und nicht wissen wie, wann oder wohin. Tagesziel war der Strand von Bondi: da wir noch kein Internet hatten, konnten wir das Wetter nicht checken. Auf dem Weg zum Bus fing es an zu nieseln und wir wollten schon umkehren, haben uns aber entschlossen es durchzuziehen. Da wir kein Internet hatten, konnten wir auch nicht genau wissen wo der Bus fährt. Außerdem auch nicht wo man ne Karte bekommt oder was diese kostet. Schon irgendwie hilflos. Haben die Mission dann abgebrochen, weil das Wetter echt nach regen aussah und wir eh total planlos waren und an jeder Bushalte stand, dass man kein Ticket beim Busfahrer kaufen kann.
Also erstmal Internet ausgecheckt und sich für eine Fahrt mit der Fähre entschieden. Diese fährt knapp 30 Minuten und die Reise endet am Manly Beach (es gibt unzählig viele Strände in Sydney).
Auf dem Weg dahin konnten wir wieder einige schöne Fotos schießen (siehe Fotostrecke unten).

Der Hafen von Sydney (Port Jackson) ist das Herz dieser Stadt. Er ist unfassbar groß und mehr oder weniger eine gigantische Bucht. Die Fahrt aus der Bucht raus und ein kurzes Stück nördlich ist die Strecke dieser Fähre.




Das Sydney Opera House hatten wir zwar bereits, aber vom Wasser aus sieht es einfach noch mal ein ganzes Stück spektakulärer aus.


Die Sydney Bridge ist laut Reiseführer das Bauwerkt, auf das die Sydneyaner (so nennen zumindest wir, Stefan und ich, die Bewohner hier so) am meisten stolz sind. Sieht aber auch echt gigantisch aus und auf dem Foto kann man das leider garnicht so gut nachvollziehen aber sie ist wirklich riesig.

Am Manly Beach angekommen ist natürlich um die Zeit fast nichts mehr los, denn es ist schon 5pm. Reicht gerade noch um in die riesigen Wellen zu hüpfen und den Surfern weng zuzuschauen. Die Wellen sind zwar nicht die größten, aber es sieht auch aus als wären hier nur Touristen-Surfer unterwegs die grad einen Tageskurs machen. Bei über 20°c am Abend geht es dann mit der Fähre (die übrigens im 40 Minuten Tackt verkehrt - echt häufig) wieder zurück, als gerade die Sonner untergeht (wirklich sehr schöner Anblick über diese Megametropole in Australien).
Und etwas sehr geiles nochmal zum Schluss: die größten Fledermäuse die ich je gesehen habe. Geschätzte 80cm Flügel-Spannweite und hundertfach am Abend- und Nachthimmel vertreten, diese Vampire. Viel mehr Fotos von denen und all den anderen Dingen, wie immer im Link ganz unten.











Alle Fotos

Donnerstag, 4. März 2010

Sydney ist ein Hafen - Tag 2



Ich bin eigentlich kein großer Fan von Tagebüchern, aber bei all dem Seightseeing bleibt nicht mehr Zeit, als ein kurzes „wir sind noch am Leben und haben dies das und jenes getan“ im Blog zu lassen. Die 15 Minuten Onlinezeit (da fühlt man sich doch gleich wieder an die Modem-Zeiten erinnert, als man bei AOL noch 0,9 Cent die Minute gezahlt hat (und es war also schon damals günstiger als hier)) ist es auch nicht leicht hier groß was zu schreiben.

Wir stellen fest: Sydney ist ein riesengroßer Hafen. Nachdem wir gestern im Hafen waren, haben wir beschlossen heute in die Stadtmitte zum Shoppen zu gehen, sind aber wieder in `nem Hafen gelandet – Darling Harbor. Großes historisches Museum der Australischen Marine und sonstigem Seefahrt-Stuff gibt es hier. Sehr einladender Ort zum fotografieren (siehe Fotostrecke ganz unten).

Nach der anschließenden Shopping Tour sind wir dann leider nicht mehr dazu gekommen noch an den Bondi Beach zu gehen (der nächste Strand zu unserem Hostel). Nach unseren Einschätzungen wären es vielleicht 45 Minuten zu Fuß gewesen, die Dame an der Rezeption hat uns aber davon abgeraten – wir sollen doch lieber den Bus nehmen. Darauf hin haben wir das ganze fürs erste verschoben und uns anderweitig beschäftigt.
Internet gibt’s in Sydney leider mittlerweile fast nirgends kostenlos – außer im McDonalds. Dort sitzend (mit einem Starbucks Coffe-Becher (Enttäuschung: Starbucks bietet nur für 3$ die Stunde Internetzugang)) haben wir dann etwas Zeit fürs Surfen nutzen können – Trockenübungen vor dem echten Surfen sozusagen – haha.

Wie ein Backpacker fühlt man sich in einer so touristenüberlaufenen Stadt wie Sydney leider nicht. Die Läden sind mit Touri-Ramsch gefüllt und Einkaufen ist immer ziemlich happig. Viel mehr als die üblichen Touristenattraktionen werden wir hier aber so bald nicht erleben – deswegen ein weiterer Tag mit der Kamera immer in der Hand. Es gibt aber echt viele Dinge zu sehen und man hat wirklich immer ein Ziel und kann in jede Himmelsrichtung laufen, man wird immer etwas Interessantes ausfindig machen können. Bei eiskalten 20°C (es ist schon bald Winter hier) haben wir dann den Abend bei einem „Little Creature“ Bier ausklingen lassen. Auf dem Foto zu erkennen: ich kann schon nicht mehr so klar sehen.



Morgen geht’s dann zum Strand!

Sydney - Sequenz 2 - Tag 2

Mittwoch, 3. März 2010

First day – Sydney


50 Stunden kein Schlaf mehr und ich muss irgendwie gegen das Verlangen ankämpfen, schlafen zu gehen. Schließlich ist es erst halb 9 und ich will net um 5 schon wieder wach sein. Also hau ich mal wenig in die Tasten und berichte mit einer kleinen Reportage, soweit ich geistig dazu noch fähig bin, mal über den ersten Tag des Work ´n Travel.

Abflug: beim Check in stellt der nette Mensch am Schalter gegenüber, dass ich gar kein Visum für Australien habe. 20 Minuten und einen Anruf später habe ich dieses dann wohl doch, wie ein Mitarbeiter aus Australien wohl bestätigt. Macht ja nichts, der Flug ist eh um 55 Minuten verschoben. Beim Boarding, also beim Einsteigen in die Maschine, heißt es plötzlich, dass wegen einer Sicherheitsverletzung nochmal alle Personen durch die Durchsuchung müssen. Alle raus, vor die Metall-Detektoren in einer Reihe anstehen und… genau, erstmal noch ne Stunde warten. Irgendwann geht das dann doch weiter und mit fast 3 Stunden Verspätung startet der Flieger dann doch noch. Ziemlich abgefahren, wenn man vorher noch nie geflogen ist, dieses Fliegen und Verlassen der Erde in der Schrägen.


Weniger lustig war der Landeanflug auf Dubai. Wegen schlechtem Wetters musste der Flieger erstmal paar Runden um den Flughafen drehen, bis dann die Landeerlaubnis kam. Leider gar kein so gutes Manöver für meinen Magen, der hat sich beim drehen nur noch überschlagen. Völlig tot am Flughafen von Dubai habe ich dann eine Sitzgelegenheit genutzt um mich kurz auszuruhen und bin eingepennt. Wär ich dann noch 30 Min später aufgestanden, wäre der Flieger weg gewesen – auch wieder haarscharf.

Der 13 Stunden Flug von Dubai nach Sydney ging etwas schmerzloser über die Bühne. Zwar war das Essen so schlecht, dass mir bis jetzt immer noch übel davon ist, aber immerhin gab es kaum Turbulenzen. Fazit: Magen und Fliegen verträgt sich mal überhaupt nicht bei mir. In Sydney habe ich dann auch den Stefan aufgegabelt, jetzt sind wir also schon zu zweit.

Aber genug über die Reise gemeckert. Der erste Tag, abgesehen davon, dass es unheimlich anstrengend war, war eigentlich großartig. Das Hostel ist an sich super, die Leute sind nett und alles ist relativ ordentlich und sauber. Leider gibt es hier kein gratis WLAN wie angenommen, es kostet in 15 Minuten $ 1. Doch etwas happig, … jetzt müssen wir hier mal einen Plan überlegen, wie wir an dieses doch so notwendige Medium günstiger kommen. Auch der Rest der Spesen ist nicht ohne. 1,5 L Wasser ebenfalls $ 1. Vom Essen fange ich lieber gar nicht an. Wir werden uns durchschlagen müssen! Die erste Tour durch Sydney war super. Haben das beeindruckendste Theater Gebäude der Welt besucht und waren hier und da mal (auch mal im Ghetto, aus dem wir uns dann eher schnell wieder raus bewegt haben). Aber seht euch einfach die Fotos an.

Grüße aus Sydney, over and out - oder wie’s der Australier sagt: „no worries man!“.

Sydeny - Sequenz 1 - Tag 1

Sonntag, 20. Dezember 2009

AspenSport Rucksack "Expedition" 70l

Die Vorbereitungen für Australien sind im vollen Gange, parallel zur ohnehin chaotischen Weihnachtszeit. Jetzt ist endlich der Preisleitungssieger-Rucksack "Expedition" von AspenSport angekommen. Und ich wollte einen kleinen Testbericht darüber schreiben, denn vor dem Kauf konnte ich dazu leider nichts finden. Er ist also vor allem auch an potentielle Käufer gerichtet :)

Die Produktbeschreibung des Herstellers erspare ich euch an dieser Stelle. Statt dessen ein kurzer Einblick in die Funktionen dieses Trekkingrucksacks und seine Tauglichkeit.



Schick sieht er schonmal aus. Zum Umfang gehört der 70l fassende Hauptrucksack und ein mini Daypack. Das große Hauptfach kann in 2 Kammern mittels eines Reissverschlusses unterteilt werden. Sind diese getrennt, so kann man das untere Fach an der Unterseite öffnen. Super praktisch, wenn man etwas Ordnung im Rucksack halten möchte. Außerdem kommt man auch ohne Problem an die Gegenstände, die ganz unten liegen.
Weiter im Text: das nächste Special ist die Regenhaube, die sich ganz unten im Boden versteck hält. Man kann diese um den gesammten Rucksack spannen und hat damit einen hohe Unwettertauglichkeit.
Das Daypack dagegen ist wirklich winzig, Man(n) kommt sich damit ein wenig albern vor. Praktisch ist es aber alle mal. Auch wenn man mehr, als was zu trinken und ein Handtuch, wohl kaum darin unterbringen wird.
Die Bequemlichkeit lässt sich anhand kurzer Tests leider nicht bestimmen. Die Riemen wirken aber bequem und gut gepolstert. Auch wenn die Schulterpolster doch verdächtig klein wirken, kann ich noch nichts Endgültiges sagen. Praktisch sind die kleinen Taschen an den Hüftgurten. Auch alle anderen Verstaumöglichkeiten wirken durchdacht und hilfreich.

Zur Orientierung habe ich noch ein paar Fotos gemacht, auf denen ihr euch ein eigenes Bild machen könnt.


Rucksack himself


Die Schulterriemen-Polsterung - ausreichend? Wir werden sehen!


Das mini Daypack


Die Öffnung an der Unterseite - praktisch.

Alles in Allem kann ich mich über den Kauf keinesfalls beschweren. Habe vergleichbare Rucksäcke für mehr als den doppelten Preis ( ab 180,00 € ) an probiert und konnte höchstens eine kleinen Unterschied am Material und Verarbeitung feststellen. Mein Fazit: für den Preis ist dieser Rucksack augenscheinlich top - ob er auch dem extrem Test stand hält, werden wir sehen. Sobald was nicht passt, werde ich es euch in diesem Blog wissen lassen ;)

Mittwoch, 11. November 2009

Visum beantragt



Das Work & Travel Visum ist nun beim Australian Goverment beantragt und der Betrag von rund 140,- € von der Kreditkarte, die ich bereits erhalten habe, abgebucht. Damit sind die Pläne für das Work & Travel Holiday praktisch besiegelt und es fehlen nur noch die Tickets für ende Februar / anfang März!

In den nächsten Folgen:
- Reiseplanung
- Einkauf von wichtigen Utensilien für DownUnder ( wie z. B. eine Machete)
- ...

/edit:
Kleiner Nachtrag, folgende Mail befand sich gerade in meinem Postfach:
Dear Michael Sinner

RE: Application for Subclass 417 - Working Holiday (Temporary) (Class TZ) visa


This is to advise that you have been granted a Working Holiday Visa, Subclass 417, on 12 November 2009.